Die Diagnose der Fructoseintoleranz-H2 Atemtest

Auch wenn viele Patienten bereits meinen, sie wüssten schon dass Sie Fructodiagnose fructoseintoleranzseintoleranz beziehungsweise Fruchtzuckerunverträglichkeit haben, da Sie nach Früchten sowie Zucker die typischen Symptome der Fructoseintoleranz bekommen, sollte möglichst ein Fructoseintoleranz Test gemacht werden, um den Verdacht sicherzustellen. Wie das funktioniert und was Sie beachten sollten, erkläre ich Ihnen in diesem Beitrag.

Diagnose der Fructoseintoleranz mithilfe eines Test-Anleitung zum H2-Atemtest

Der H2-Atemtest ist ein typisches Diagnose-Mittel der Laktoseintoleranz und Fructoseintoleranz. Wenn Fructose zugeführt wird, so erhöht sich der Wasserstoffgehalt nach einem gewissen Zeitraum in der Atemluft. Dies geschieht, da der Fruchtzucker im Dünndarm nicht aufgenommen werden kann und somit weiter in den Dickdarm wandert, wo er dann von Bakterien im Stoffwechsel umgesetzt wird.

So funktioniert ein H2-Atemtest bei der Fructoseintoleranz:

  1.  Ausgangswert ermitteln: Zuerst wird Ihr Ausgangswert ermittelt, indem Sie in ein Testgerät mit dem Mund atmen.
  2. Nun erhalten Sie eine flüssige Lösung mit Fructose ( 25 Gramm sind üblich).
  3. Zwischen den nächsten zwei Stunden, atmen Sie alle halben Stunden wieder in das Testgerät. Die Werte werden notiert.
  4. Steigt ein speziell festgelegter Wasserstoff-Wert nun über seine Grenze, spricht das für eine Fructosemalabsorption. Wahrscheinlich spüren Sie bereits während des Tests Symptome der Fructoseintoleranz.

Das sollten Sie vor einem Wasserstoffatemtest (H2-Atemtest) beachten:

  • letzten 4 Wochen kein Antibiotika zu sich nehmen
  • spätestens 14 Stunden vor Beginn zum letzten Mal essen
  • 14 Stunden vor Beginn des Test nur noch kohlensäurefreies Wasser trinken
  • einen Tag vor Testbeginn keine schwer verdaulichen beziehungsweise blähende Lebensmittel mehr zu sich nehmen
  • 12 Stunden vor dem Test nicht mehr rauchen
  • am Tag des Tests gründlich Zähne putzen, mit Wasser gründlich spülen
  • Vor dem Test keine Abführmittel, Kaugummis, Mundwässer oder Probiotika mehr einnehmen

Quelle: Buch: Nahrungsmittelunverträglichkeiten von Dr. Axel Vogelreuter, 5. Auflage: S. 44 f.